Wenn Sie Ihren Herd einschalten und die vertraute blaue Flamme sehen, erleben Sie die Bequemlichkeit von Erdgas. Dieselbe Energiequelle treibt weltweit Kochen, Heizen und Stromerzeugung an. Bevor es jedoch in Ihr Zuhause gelangt, muss Erdgas sowohl an Land als auch offshore mit hochentwickelter Bohr- und Produktionstechnik aus tiefen Erdschichten gefördert werden.
Die Herausforderung: Methanemissionen aus pneumatischen Systemen für Erdgas
In der Öl- und Gasindustrie regeln Millionen pneumatischer Instrumente Druck, Temperatur, Flüssigkeitsstände und Durchflussraten. Traditionell verwenden diese Instrumente Erdgas, das direkt aus dem Produktionsstrom entnommen wird, als Energiequelle. Obwohl diese Methode effektiv ist, hat sie einen großen Nachteil: kontinuierliche Methanemissionen.
Laut der US-Umweltschutzbehörde (EPA) gehören pneumatische Steuerungen zu den größten Quellen von Methanemissionen bei der Erdgasförderung. Mit dem wachsenden globalen Bewusstsein für Umweltauswirkungen steigt auch der regulatorische Druck. Colorado hat beispielsweise im Jahr 2021 eine wegweisende Vorschrift erlassen, die Betreiber verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren von erdgasbetriebenen pneumatischen Systemen auf Druckluftalternativen umzusteigen.
Die Lösung: Umstellung auf Druckluft für Instrumentenluftsysteme
Eine der effizientesten Methoden zur Reduzierung von Methanemissionen besteht darin, pneumatische Systeme, die mit Erdgas betrieben werden, durch Druckluftsysteme zu ersetzen. Durch den Wegfall von Erdgas im Betätigungsprozess können Betreiber die Emissionen erheblich senken und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit verbessern.
Ein globales Energieunternehmen in Texas hat kürzlich einen proaktiven Ansatz gewählt und sich mit einem nano-Distributor in Colorado zusammengetan, um an ihren Erdgasbohrstellen eine neue, mit Druckluft betriebene Technik einzuführen.
Innovation im Öl- und Gasfeld: Tragbare Instrumentenluft-„Dog Houses“
Der nano-Distributor entwickelte kleine, eigenständige Kompressorräume, bekannt als „Dog Houses“, die in robusten, tragbaren Fiberglasgehäusen eingebaut sind. Jede klimatisierte, wetterfeste Einheit umfasst:
- 10-HP-Kolbenkompressor
- Ladeluftkühler und Wasserabscheider
- Fortschrittliche Luftfiltration
- Montierter modularer Adsorptionstrockner
- Öl-Wasser-Abscheider
- Elektrische Stromversorgung, die eine Platzierung außerhalb explosionsgeschützter Bereiche ermöglicht
Diese "Dog Houses" für Instrumentenluft bieten vollständig unabhängige Instrumentenluft, ersetzen den Erdgasverbrauch und reduzieren die Methanemissionen an jedem Standort drastisch.
Warum nano? Zuverlässigkeit in extremen Umgebungen
Der nano-Distributor arbeitete mit seinem nano Business Development Manager zusammen, um die Vorteile der nano-Modular-Adsorptionstrockner-Linie zu demonstrieren. Das Energieunternehmen hatte zuvor mit Geräten zu kämpfen, die in abgelegenen, rauen Feldbedingungen schwer zu warten waren. Sie benötigten einen Trockner, der Folgendes bot:
- Einfache Wartung
- Robustes Design für raue Klimabedingungen
- Bewährte Leistung bei Temperaturen von bis zu –40°C
- Zuverlässiger Betrieb in größeren Höhenlagen
Nach der Bewertung von Leistung, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit wählte das Unternehmen den nano NDL 0070 modularen Adsorptionstrockner mit einer Nennleistung von 1607 Nm3/h, der perfekt auf die Durchflussanforderungen und Umweltbedingungen des Standorts abgestimmt ist.
Ergebnisse: Sauberere Abläufe und Methanreduktion
Durch die Implementierung von mit Druckluft betriebenen Instrumenten, unterstützt durch die modulare Adsorptionstrockner-Technologie von nano, hat das Energieunternehmen:
- Reduzierte Methanemissionen an der Bohrstelle
- Verbesserte Einhaltung von Umweltvorschriften
- Erhöhte Zuverlässigkeit unter extremen Bedingungen
- Minimierte Wartungsprobleme durch feldfreundliche Ausrüstung
- Eine skalierbare, portable Lösung eingeführt, die für mehrere Standorte geeignet ist
Dieses Projekt zeigt, wie moderne Drucklufttechnologien Öl- und Gasbetreibern helfen können, strengere Emissionsstandards einzuhalten, ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen.